letzte Änderung: November 2011

 

 

 

 

Osterfeier 2008

Material:                              Mandalateppich

Ostersymbole: Esel, Schaf, Kücken, Osterfeuer, Wasserschale, Kreuz, Dornenkrone, Palmbuschen,…

Tageskarten (Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag)

Jause: Haferflocken, Cornflakes, Obst, Milch, Joghurt, Buttermilch, Honig, Nüsse,…

 Ablauf:

Um 11 Uhr 45 werden die Kinder in den Hort kommen. Gemeinsam werden wir das Obst für die Osterjause waschen und schneiden.

Danach werden wir zu Mittag essen. Nach dem Essen werden wir den Tisch für die Jause dekorieren.

Beginn der eigentlichen Feier:

Wir versammeln uns um den am Boden aufgebauten Kreis. Hier liegen Ostersymbole. Ich werde die Symbole so aufbauen, dass  die Kinder den Ablauf der Karwoche erkennen können.

Gemeinsam werden wir dann die Tageskarten dazulegen.

Anschließend werden wir jeden Tag einzeln besprechen.

 Palmsonntag:

Symbole:                             Esel, Palmbusch

Die Ankunft eines Königs (Kinderevangelium)

 

Jesus und seine besten Freunde waren unterwegs nach Jerusalem. Kurz vor dem Ziel sagte Jesus: „In dem Dorf dort drüben werdet ihr einen jungen Esel finden. Sagt seinem Besitzer, dass ich das Tier brauche. Und dann bringt es her zu mir!“
Wenig später konnte Jesus auf das Grautier aufsteigen. Vor ihm hatte noch kein Mensch dieses Fohlen geritten, dennoch trabte der kleine Esel brav daher, ohne zu bocken.
Am Stadttor von Jerusalem warteten unzählige Menschen auf Jesus. Alle hatten schon viel von diesem außergewöhnlichen Mann gehört und brannten darauf, ihn zu sehen. Die Menschen lachten und winkten mit Palmzweigen. Viele sangen vor lauter Freude: „Hurra! Hurra! Hier kommt der König, den Gott uns versprochen hat! Ein Hoch auf unseren König!"
Irgendwie schaffte es Jesus, sich durch die Massen einen Weg zum Tempel zu bahnen. Der kleine Esel hatte seine Sache sehr gut gemacht. Alle Juden hatten den Hinweis verstanden:
Jesus ritt zum Zeichen des Friedens auf einem Esel!

  •  Kurzes Sachgespräch, warum sich Jesus Nach Jerusalem einzog, obwohl er wusste, dass er hier sterben wird.

(Er wollte sich verabschieden!)

Kinder erhalten einen Palmbuschen

 Gründonnerstag:

Symbole:                             Samen, Tisch mit Wein und Brot

 Was bedeutet das Wort „Grün“ in der Bezeichnung Gründonnerstag?  (Kommt vom Mittelhochdeutschen Wort „greinen“.

Was passierte am Gründonnerstag:  Fußwaschung, Abendmahl, Beten am Ölberg, Judas verrät Jesus, Gefangennahme, Verhör durch den Hohen Rat, Verleumdung durch Petrus

  •  Sachgespräch: „Wir ernten was wir säen“  was bedeutet das?

Kinder erhalten ein Samensäckchen.

 Karfreitag:

Symbole:                             Kreuz, Dornenkrone, Grabhöhle, Ratschen

 Warum ist Jesus gestorben? Er hat sich geopfert. Er wollte uns unsere Sorgen nehmen.

Wir werden unsere Sorgen (vorbereitete Briefchen) in einem Feuer verbrennen. Mit dem Rauch verschwinden auch unsere Sorgen.

 

Glocken verstummen (Freitag 15 Uhr, als Jesus am Kreuz stirbt.) in dieser Zeit wird das Glockenläuten durch das Ratschen ersetzt. Die Glocken läuten erst wieder am Ostersonntag!

 Karsamstag:

Symbole:                             Osterfeuer, Osterwasser

Hier werden nur die Symbole erklärt, der Tag wird nicht gesondert erklärt.

 Ostersonntag:

Symbole:                             Lamm- bedeutet Leben ( Wolle, Milch, Leder)

                                               Kücken (siehe Ostergeschichte)

                                               Hase ( Frühling, bedeutet Neuanfang, Leben)

                                               Nest

 Geschichte: Wie das Ei zum Osterei wurde

Wird von mir vorgelesen, danach wird das Osternest an die Kinder ausgeteilt und wir werden gemeinsam jausnen

 

 

 

 

Mitten im Karottenfeld

kam ein Hasenkind zur Welt.

Als es die Karotten sah,

sagte es:" Ich bleib gleich da!"

Ostern 2009

 

Material:          Zettel und Stifte

                        Blechdose zum Verbrennen

                        Symbole: Hase, Palmbusch und Esel, Osterfeuer, Höhle

 

Motto:      Wir suchen Ostern

 

Nach dem Mittagessen (um 12 Uhr) werden wir mit der Gruppe eine Runde spazieren gehen. Dabei werden wir an verschiedenen Stationen jeweils einen Teil des Osterkreises suchen.

 

Station 1: Osterhase und Osterküken

Wofür stehen diese Symbole?

Beim Schlafen schließen Hasen ihre Augen nicht, da sie keine Augenlider haben. In früheren Zeiten sagten die Leute. „ Ein Hase schläft nicht!..Er wurde auch ein Zeichen der Auferstehung, weil auch Jesus nicht endgültig im Tod entschlafen ist. Um die Osterzeit herum werden die jungen Hasen geboren. Auch das wurde als Zeichen für das „Neue Leben" genommen.

 

Station 2: Palmbusch und Palmesel

Wofür stehen diese Symbole?

Im Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem, wo Palmzweige auf dem Weg dorthin lagen, werden heute noch in den Kirchen "Palmzweige" geweiht

Geschichte:

Also, diesen Tag werde ich nie vergessen“, sagte der junge Esel zu seinem älteren Stallgefährten, als man ihn am Abend wieder an seinen Platz brachte. „I-ah“, fügte er hinzu und weckte dadurch die Neugierde des anderen. Dieser fühlte sich erleichtert, war er doch seit den Morgenstunden in Sorge, als einige Männer kamen und den Jungen kurzerhand losbanden und wegführten.

„Ich wusste selber nicht, wie mir geschah“, begann der Palmesel sein Erlebnis zu erzählen. „Stell dir vor: Erst gingen wir in die Nähe der Stadt; die Männer, die mich führten, waren übrigens sehr freundlich zu mir. Und dann kam Er. Wie gütig Er mich ansah! Beinahe wäre ich in die Knie gegangen. Aber Er streichelte mich kurz und setzte sich behutsam auf meinen Rücken.

Dann gingen wir los: Ich und Er, oder: Er mit mir, wir beide also; I-ah, so war es. Ich spürte Ihn kaum. Rechts und links standen Menschen, große und kleine. Sie warfen Palmzweige auf die Straße und sogar Kleider, damit wir darüber schreiten sollten. Einen solchen Weg hatte ich noch nie unter meinen Beinen. Dazu riefen sie in Sprechchören: Gepriesen, der da kommt im Namen des Herrn!

Weißt du, mich haben sie ja weniger beachtet, aber ich gehörte dazu; denn ich hörte etliche Ältere sagen, genau so stehe es in einer alten Weissagung. Als Er dann abgestiegen ist, hat Er mir noch einmal dankbar aufs Fell geklopft und ist weiter gegangen. Ich wüsste gern, was mit ihm ist“.

„Ob wir beide das je erfahren werden?“, fragte der Alte halblaut, dessen Standesbewusstsein während der begeisterten Erzählung mächtig gestiegen war. Von wegen: nur ein Esel! Gab es etwas Schöneres als dass einer von ihnen ganz nahe bei Ihm sein und Ihm sogar einen Dienst erweisen durfte? „Es ist an die dreißig Jahre her“, erinnerte sich der Alte, „da stand auch einer von den Unsrigen bei Ihm, es war in einem Stall bei Bethlehem. Und jetzt hat man uns wieder gebraucht“.

„Das wird schon seinen Sinn haben“, meinte der Palmesel nachdenklich. Aber lange überlegen brachte er nach diesem einzigartigen Tag nicht mehr fertig. Er, den er auf seinem Rücken getragen hat, hätte ihm wohl zur Antwort gegeben, dass nun einmal die wahre Größe im Dienen liegt (Matthäus 20,26-27). Man muss kein Palmesel sein, um dies zu verstehen.

Station 3:  Osterfeuer

Sorgen verbrennen

 

Station 4:  Höhle

Versiegelt und bewacht
 
Pilatus hatte Wächter geschickt. Die versiegelten den Stein,
Mt 27,66, und bewachen seither das Grab. Zwei Frauen wagen sich an diesem frühen Morgen trotzdem zum Grab. Es sind Maria Magdalena und Maria, die Mutter von Jakobus. Sie wollen Jesus einbalsamieren. Aber sie wissen, dass ihnen zwei Dinge im Weg sein werden: Der schwere Stein und die Wächter

Spiel:      Weg mit dem Stein!
 
Die  Kinder beraten lassen, wie der gewaltige Stein vor der Tür des Grabes Jesu am besten weggewälzt werden könnte. Da werden recht interessante Vorschläge zu hören sein! Ruhig eine Weile  den fantasievollen Einfällen zuhören.
 
Zu bedenken geben, dass zwei Wächter das Grab bewacht haben. Allerdings wären die wohl auch kräftig genug gewesen, um den beiden Frauen zu helfen, wenn ...
 
Dann dürfen die Kräfte erprobt werden. Zwei oder drei Kinder setzen sich so 'ineinander', dass sie sich mit den Händen umfassen können und einen schweren Stein bilden. Ein mutiger 'Jünger' darf nun versuchen, den Stein wegzuwälzen. Ein fröhliches Kräftemessen!

 

Station 5: Osterei

Geschichte : „ Das komische Osterei“ vorlesen

Eines Morgens, als Isabella aus dem Fenster sah, entdeckte sie auf der Weise des Vorgartens ein Ei. Es war ein komisches Ei, Etwas kleiner war es als normale Eier. Außerdem war es nicht richtig eiförmig, sondern mehr rundlich. Und als die Sonne darauf schien, hatte es eine durchscheinende Schale mit einem grünen Fleck.

„Krokodil-Ei!“ sagte Isabella zu ihrem Bruder Jan-Hendrik. Wenn die Sonne lang genug darauf scheint, schlüpft vielleicht ein kleines Krokodil heraus. Eines mit Höckeraugen und einem Schuppenschwanz.

 

„Vielleicht ist es auch ein Schildkrötenei!“, sagt Jan-Hendrik. „Der grüne Fleck sieht jedenfalls nach Schildkröte aus! Wenn die Schildkröte ein wenig gewachsen ist, dann werde ich sie an die Leine nehmen und mit ihr spazieren gehen.“ „Vielleicht ist es eine Seeschildkröte“, sagt Isabella. „Macht nichts, dann gehen wir mit ihr zum Schwimmen!“ sagt Jan-Hendrik. „ Und wenn es eine Suppenschildkröte ist, werden wir sie gut verstecken“ antwortete Jan-Hendrik.

 

„Vielleicht ist es auch ein Wunschei!“ überlegt Isabella. „Was ist ein Wunschei?“, erkundigt sich Jan-Hendrik. „Ganz einfach: Man kann sich wünschen, was man will, dann platzt die Schale des Wunscheis auf und es kommt heraus.“, Antwortet seine Schwester. „Dann wünsch ich mir einen blauen Elefanten!“, sagt Jan-Hendrik. „Verrückt, was machen wir mit einem blauen Elefanten?“

 

„Ach,“ sagt Jan-Hendrik und seufzt. „Ich fürchte, es ist sowieso bloß ein ganz normales Hühnerei.“ „Dann kann man es auch verwandeln!“, sagt Isabella. „Man kann Rührei daraus machen, Spiegelei, oder Omelett, einen großen Kuchen oder  - ein Osterei“

„Man könnte es ausbrüten, dann schlüpft ein Küken heraus!“, sagt Jan-Hendrik. „Das wird größer und größer. Dann legt es selbst Eier. Aus jedem Ei schlüpft wieder ein Küken. Die werden groß und legen viele tausenmillionen Eier…“ „Halt! Halt!“, rief Isabella. „Dann ist unser Vorgarten voller Eierschalen, und wir wissen nicht, wo wir spielen sollen!“

 

„Ich bin dafür , dass das kleine runde Ei mit dem grünen Fleck ein Papageienei ist. Es wird ein kleiner bunter Papagei ausschlüpfen. Den setzen wir in einen goldenen Käfig und bringen ihm das Sprechen bei.“ „Das ist keine gute Idee,“ sagt Jan-Hendrik. „Ein  Papagei im Käfig ist bestimmt traurig, dass er eingesperrt ist und wird kein Wort mit uns reden.“

 

„Vielleicht ist es ein Marzipanei.“, sagt Isabella. „Und wenn die Sonne noch länger darauf scheint, dann wird es weich und läuft und weg. Komm wir wollen es holen!“ Isabella und Jan-Hendrik zogen sich rasch die Strümpfe und Schuhe an und liefen die Treppe hinunter in den Garten.

 

Im Nachbargarten spielten die Kinder Tischtennis. „Könnt ihr uns bitte mal den Ball herüber werfen?“, bat eines. Jan-Hendrik hob das Krokodil-Elefanten-Schildkröten-Papageien-Ei auf. Isabella warf es über den Zaun. Da war es plötzlich ein einfacher Tischtennisball und hüpfte, ping-pong-ping, genau wie die anderen weißen Bälle von einer Seite der Tischtennisplatte zur anderen.

                                                                       (Geschichte von Ursel Scheffler)

Zurück in den Hort gehen, und die Symbole an die richtige Stelle des Osterkreises stellen. Kurze Nachbesprechung, wie sich der Osterkreis zusammensetzt bzw. Ablauf der Karwoche.

Anschließend Osterjause

 

 

Ostern 2010

Aschermittwoch (Kleine Zettel und Namenssteine):

  •      Wann beginnt die Vorbereitung auf Ostern?
  •      Wie bereiten wir uns vor?

Fasten = Zusammenräumen in unserem Körper und Geist.

 

Aktion: Sorgen aufschreiben und unter den Namensstein auf dem Weg legen. Sehr viel Zeit lassen!!

 

Palmsonntag ( Weg von Palme bis zu den Häusern/ Palmblätter vorbereiten):

  • Warum ging Jesus nach Jerusalem, obwohl er wusste, dass er sterben wird?
  • Abschied nehmen von seinen Freunden; von wem musstest du dich schon verabschieden? (Umzug, Tod,...)

mit jedem Palmblatt (aus Filz ausgeschnitten) kann man sich von jemanden Verabschieden - genügend Zeit einplanen und auf alles gefasst sein!!!

 

Gründonnerstag (Fladenbrot - Weinkelch und Brot): 

Wir feiern Abschied und teilen das Brot so auf, dass jeder gleichviel bekommt

 

Karfreitag (Kreuz und Dronenkrone, sowie Blechdose und Streichhölzer bzw Kerze):

 

Jesus ist am Kreuz gestorben, um uns unsere Sorgen zu nehmen; wir verbrennen die Sorgen, die wir vorher aufgeschrieben haben; jedes Kind einzeln

 

Karsamstag und Ostersonntag:

 

Ostersymbole erklären

 

anschließend Osternestsuche und Picknick im Garten (Bei Schlechtwetter in der Aula)


Osterfeier 2011

Die Planung folgt noch, vorerst unsere "Osterkarte". Auf dem Papierstreifen steht ein Ostergedicht, oder wiederholt "Frohe Ostern". Die Kinder malen den Papierstreifen nach dem Ausschneiden orange an. Stecken ihn dann in zick-zach Linie auf einen Schaschlikspieß. Zuletzt wird ein Blattwerk aus grünem Filz oben aufgeklebt. Entweder in ein Kressenest stecken, oder in einen Karottenmuffin.

 

Unsere Osterfeier steht heuer unter dem Motto :

   Ostern mit allen Sinnen

 

Wir werden fünf Stationen im Ort herrichten, die wir dann in Gruppen mit den Kindern "erwandern".

 

1. Station: FÜHLEN

 In fünf Schachteln werden Dinge gefüllt, die mit Ostern zu tun haben:

  • Ei
  • Schaf
  • Henne
  • Kreuz
  • Palmbusch
  • evtl. für ganz mutige Kids eine Dornenkrone...

2. Station: SCHMECKEN

Die Augen der Kinder werden verbunden. Nun bekommt jedes Kind fünf verschiedene Brotstückchen mit Belag bzw. Aufstrich z.B.:

  • Schnittlauchbrot
  • Eieraufstrich
  • Marmeladebrot
  • Gänseblümchenbrot
  • Schafskäseaufstrich
  • Bärlauchaufstrich
  • Kressebrot...

3.Station: SEHEN

Hier bekommen die Kinder Rätsel

 

4. Station:RIECHEN

hier habe ich alle Buchstaben des Alphabets aus dickem Filz ausgeschnitten. In numerierten Eierbechern (oder leeren Nespressokapseln-ausgewaschen) gebe ich Wattebauscherl mit einem Duftöl getränkt. Die Buchstaben O - S - T- E - R- -N werden ebenfalls mit einem Duftöltropfen verehen.

Nun müssen die die jeweilig passenden Buchstaben mit dem gleichen Öl gesucht werden. Werden die Duftpaare richtig erkannt ergibt sich das Wort Ostern, dass auf ein Hasenbild gepinnt wird. (Siehe Bild)

 

5. Station: HÖREN

hier gibt es eine oder die Ostergeschichte.. da bin ich noch am Überlegen.Aber das kann ja jeder selber entscheiden ;-)

 

Osterkörbchen:

Unser heuriges Osterkörbchen hat sich aus einer Aktivität in den Semesterferien ergeben. Da wir in den Ferien mit den Kindern einen Erste Hilfe Kurs gemacht haben und danach ein Krankenhaus in der Gruppe eingerichtet haben, wurden wir mit Zubehör für eben dieses beschenkt. Mit dabei waren auch 30 Speischalen. Kurzerhand wurden einige davon zu Osternestern umfunktioniert. Mit Farbe bepinselt und mit Papierblumen versehen .... also mir gefallen sie