Gestaltung der täglichen Adventfeier (Kurzplanung) 2007
An der Wand hängt ein Adventkalender aus Holz. Er stellt die Krippe dar. Jeden Tag darf ein KInd , welches vorher bestimmt wird ( wir haben eine Teekanne aus Pappmaché, in der selbstgemachte Teebeutel aus Transparentpapier hängen. Darin ist neben einer Minischokotafel auch ein Namenskärtchen zu finden. Ich werde nun jeden Tag einen Beutel herausziehen, und das darauf genannte Kind öffnet den Adventkalender) eine Figur auf die Wandkrippe stellen und sich dafür einen Beutel mit Zahl vom darunter befestigten Haken nehmen.
Davor werde ich jedoch jedesmal aus dem Buch : "Weihnachtsengel für Leo" ein Kapitel vorlesen ( Es ist ein Adventkalenderbuch mit 24 Kapitel). Im Buch geht es um einen kleinen Jungen, der aus dem Waisenhaus ausgebüchst ist, und der mit Hilfe von zwei Weihnachtselfchen zuletzt zu einer Frau kommt, die sich seiner annimmt.
Zur Weihnachtsfeier werden die Kinder ein Sorgenpüppchen bekommen, welches ebenso wie die beiden Weihnachtselfen den Kindern helfen soll.
An der festlich gedeckten Tafel werden wir unser normales Mittagessen einnehmen. Danach werden wir in der Gruppe am Boden den Weg nach Bethlehem aufbauen. Hierzu legen wir eine dunkelbraune Stoffbahn bis zu unseren Mandalateppich, auf dem der leere Krippenstall ( Holzziegelstall!) aufbebaut ist. Auf dem Weg liegen 24 Glassteine in braun (für jedes Kind , Heidi und mich). Zu diesen Steinen dürfen die Kinder nacheinander je ein Licht stellen. Es soll in Ruhe geschehen, und wir werden uns dafür Zeit lassen. Danach lese ich das Evangelium vor (Kinderevangelium; Link siehe Linkliste /Planungshilfen). Das Evangelium wird durch Bilder, die wir an die Wand vor die Kinder Projezieren werden verstärkt. Auch werden die Kinder aktiv an der Umsetzung der Handlung beteiligt sein. Hierzu werde ich immer ein Kind auffordern, die Figuren weiterzuziehen, die am Anfang des Weges stehen. Wenn das Evangelium zu Ende ist, darf wieder einzeln jedes Kind ein Licht auf denn Mandalateppich stellen. Die Stellen wo die Lichter hinkommen werden mit Sterne markiert. Jedes Kind soll sagen, was es sich zu Weihnachten wünscht. Es soll jedoch ein Wunsch sein, der nicht durch Geld erfüllt werden kann, sondern nur durch sich selbst oder jemanden anderen erfüllt werden kann , z.B.: Ich wünsche mir Zeit von meinen Eltern.
Die Kinder können auch erzählen, wie bei ihnen zu Hause Weihnachten gefeiert wird.
Anschliesend werden wir Kekse essen und Kinderpunsch trinken.
Auf Verlangen der Kinder haben wir wieder das Evangelium erarbeitet. Heuer legten wir jedoch eine Spirale im Gruppenraum. Obwohl es ähnlich war wie in den Jahren zuvor, hatte es wieder eine besondere Wirkung. Zuletzt haben die Kinder freiwillig (ohne Aufforderung!) Weihnachtslieder gesungen.
Material: Erzählfiguren: Maria, Josef, Jesuskind, Esel, Wirt,
Tannenästchen, Teelichter , Naturmaterialien
Klanghölzer und Klangstab
Ablauf:
Gemeinsam mit den Kindern werden wir am festlich gedeckten Tisch Mittagessen. Die Tische sind zu einer Tafel gestellt. In der Mitte des Raumes ist eine Adventspirale vorbereitet. Es ist nur ein Klebeband in Spiralform aufgeklebt, damit die Kinder danach einen Anhaltspunkt haben. Auf dem Weg stehen 3 Holzhäuschen und in der Mitte ein Stall.
Nach dem Essen setzen wir uns um die Spirale. Die Figuren werden erst mit der Geschichte in den Kreis gestellt.
Vier Wochen gingen wir miteinander durch den Advent. Wir haben gemeinsam auf das Christkind gewartet, und uns auf das Weihnachtsfest vorbereitet (Raumdeko, Geschichte, Adventkalender,…) Heute feiern wir im Hort Weihnachten, weil wir am richtigen Weihnachtsfest im Urlaub sind. In der Mitte seht ihr eine Spirale. Diese soll den Weg nach Bethlehem symbolisieren.
Gemeinsam werden wir dann den Weg gestalten. Hierzu haben wir Tannenästchen, Kerzen , Orangenscheiben, Zimtrinden, Zapfen, usw. bereitgestellt. Jedes Kind darf zuerst eine Kerze auf die Spirale stellen (auf Abstand achten, eventuell vorher kennzeichnen), danach kommen die Ästchen und zuletzt die restlichen Materialien.
Diese Ästchen bleiben immer grün, auch im Winter. Sie sagen uns, dass es immer Hoffnung gibt. Sie machen uns Mut.
Nun werden die Figuren zum Anfang der Spirale gestellt.
Maria und Josef sind auf dem
Weg von Nazareth nach Bethlehem. Sie tun das, weil der römische Kaiser befohlen hat: Alle Menschen müssen sich in ihren Heimatorten melden.
Maria ist schwanger, sie erwartet ein Kind. Der Tag der Geburt ist heute.
Als sie an einem Abend in Bethlehem sind, klopfen sie an eine Tür. ( Haus aus Bausteinen aufgebaut,
1 Kind klopft auf Klanghölzer) Maria und Josef wollen für diese Nacht ein Zimmer mieten.
Niemand hört das Klopfen. Niemand gibt Antwort.
(Wieder ein Haus) Wieder klopfen sie an ein Haus.
Jemand öffnet ein Fensterchen und ruft: „Was sucht ihr“.
Wir suchen ein Bett!“ Für uns und unser Kind“
Doch die Tür wird zugeschlagen.
Maria und Josef ziehen weiter. Sie klopfen nochmals. (ein Haus)
Jemand ruft von drinnen:
„Kein Platz, kein Platz für Kinder“
Maria und Josef sind traurig. Ratlos schauen sie sich an.
Maria und Josef müssen draußen vor der Stadt bleiben.
Aber- Gott sei Dank- da gibt es einen Stall für Tiere. (In der Spirale steht einen Stall aufgebaut)
Dort ist auch ein wenig Stroh.
Maria und Josef gehen in den Stall.
Während sie in dem Stall sind, kommt für Maria der Zeitpunkt der Geburt. Sie bringt Jesus, das Christkind, auf die Welt, wickelt ihn in Windeln und legt ihn in eine Krippe.
Dies geschah in der Nacht, draußen vor der Stadt Bethlehem, in einem Stall- beinahe wäre es niemandem aufgefallen.
Doch plötzlich wird es ganz hell.
(Jedes Kind darf in die Spirale gehen und eine Kerze anzünden.)
(Hirten stehen auf der Weide mit Schafen und Stall)
Die Hirten auf dem Feld fragen sich, was da wohl los ist. Da erscheint ein Engel, ein Bote von Gott( Klangstab anschlagen).
Die Hirten erschrecken. Der Engel aber sagt: ! Fürchtet euch nicht, ich verkünde euch eine große Freude: Heute ist Jesus geboren. Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe
liegt.“
Da freuen sich die Hirten und laufen nach Bethlehem.
Die Hirten bewundern das Kind und singen ihm ein Geburtstagslied.
Mit Musikuntermalung haben wir gemeinsam den Weg gestaltet. Danach haben die Kinder die Krippenfiguren (Erzählfiguren selbstgemacht) immer wieder ein Stück weiter in die Spirale hineingetragen. Ich habe mich an das Evangelium gehalten, aber in meinen Worten erzählt und mich dabei am Weg orientiert. Die Kinder haben die Figuren nicht immer so hingestellt, wie es die Geschichte verlangte, also habe ich ausbauen müssen. Ist aber auch eine Herausforderung!
Unser Adventskalender war heuer eine golden angesprühte Obstkiste. Mit Tannenzweigen, einem Wichtel, Zapfen und Deko war das Grundgerüst schnell gemacht. Ein Kalender und die Packerl ergänzten und vervollständigten unseren Kalernder.
Um den Kindern im Advent eine ruhige Spielmöglichkeit zu bieten, habe ich Streuteile, einen Stoffkreis und eine Kerze in eine Schachtel gepackt und den Kinder bereitgestellt. Was herauskam seht ihr in der Bildergalerie:
Nachdem ich meine Arbeitsstelle im September gewechselt habe, nahm ich die Planung der Weihnachtsfeier vom Vorjahr. Hier findet ihr also jetzt nichts Neues. Leider.