Hortstammtisch

letzte Änderung: 6. Jänner 2010

 

 

 

 

Forum

Hier könnt ihr an eure Kollegen Fragen stellen, euch an Diskussionen beteiligen, euch austauschen. Für den Inhalt der Aussagen seid ihr selbst verantwortlich.

 

Nutzt die Möglichkeit!

 

 

Kommentar schreiben

25 Kommentare

  • #1

    Karin (Sonntag, 01 Februar 2009 17:31)

    Was ist wichtiger: Freizeitgestaltung oder perfekte HÜ?

  • #2

    Andrea (Freitag, 25 Dezember 2009 22:19)


    Schade, dass das Forum so wenig genutzt wird. Ich finde eine Hortseite wie diese sehr gut.

    Und um dein Frage zu beantworten. Ich persönlich finde nicht, dass eine perfekte Hü wichtiger ist. Die Kinder haben den ganzen Tag nur Struktur und brauchen dringend wieder einmal Luft zum Atmen- indem sie einfach einmal spielen können. Ich will damit nicht sagen, dass die Hausübung nicht wichtig ist, aber dass fast der ganze Hortnachmittag nur für die Hü verwendet wird, ist nicht Sinn unserer Arbeit.
    Liebe Grüße

  • #3

    bant (Samstag, 09 Januar 2010 03:13)

    ich bin absolut begeistert von dieser Seite! All diese Aktivitäten und Anregungen sprechen mich total an!Ich bin aber total ratlos, wann das alles stattfindet...ich könnte mir niemals vorstellen, das ich mit meinen Kindern jemals so zeitintensive Aktivitäten durchführen könnte. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir nur bis 16.00 Uhr geöffnet haben... ich werde aber sicher so einiges auf dieser Seite als Anregung aufgreifen! Ein großes Lob!!!!!!!!!

  • #4

    bant (Samstag, 09 Januar 2010 03:17)

    ergänzend zu den anderen beiden Komentaren: Leider wird von allen seiten leider eine absolut perfekte Hü erwartete. Oft kommt es mir so vor, als ob sich so mancher elternteil einfach nicht "plagen" will und das erledigen der aufgaben in den Hort abschiebt.was sonst noch so angeboten wir oder würde schätzen oder nutzen sie einfach nicht...

  • #5

    andrea (Sonntag, 17 Januar 2010 13:11)

    da hast du leider recht :(

  • #6

    bant (Samstag, 23 Januar 2010 01:46)

    erzähl mal, was du für erfahrungen gemacht hast! würde mich über einen gesprächspartner im netz freuen :-) Vor allem, weil es sonst immer nur um den Kindergarten geht...!!

  • #7

    bant (Samstag, 23 Januar 2010 01:55)

    Ich würde mich freuen, wenn ich bald eine antwort von dir bekommen würde! Ich werd ab jetzt bestimmt regelmäßiger in dieses forum schauen! hab gar nicht geglaubt, dass sich irgendwer meldet... *freu*

  • #8

    karin (Samstag, 23 Januar 2010 07:59)

    Hallo bant

    schreib mir unter Kontakte deine e-mail-Adresse, dann können wir uns austauschen

  • #9

    andrea (Montag, 25 Januar 2010 08:45)

    hallo bant!

    ich hatte jetz zwar gott sei dank noch keine negativen erfahrungen mit den eltern, aber trotzdem ist es in der lernstunde einfach immer so ein unterbewusster stress, den ich mir selber auferlege.ich möchte einfach, dass die kinder ihre hü ordentlich erledigen, schön schreiben etc., da natürlich dann die eltern zufrieden sind. aber sinn der sache ist es natürlich nicht, da hausübungen von den kindern erledigt werden sollten -ohne viel einfluss. ich kenne auch horte, in denen die hü nicht auf fehler kontrolliert wird, sondern nur, ob sie überhaupt gemacht wurde. finde ich persönlich auch besser. eine befreundete vs- lehrerin befürwortet das auch sehr, da sie so, unter anderem, sehen kann, wo die kinder gerade stehen. das is halt alles mit den lehrern und eltern auszuredn.
    wie sieht deine arbeitssituation aus? bist du alleine in deiner gruppe oder hast du eine kollegin/kollegen?

    schönen tag, liebe grüße ;)

  • #10

    bant (Dienstag, 26 Januar 2010 20:54)

    Ich bin alleine in der Gruppe und mir geht es ähnlich wie dir. von den eltern ist noch nie was gekommen, aber ich selber bin immer ein bisschen gestresst. wird ein kind früher abgeholt und ich hatte keine zeit mehr die hü zu überprüfen bin ich richtig .... mhh.... unzufrieden irgendwie!bei uns in der schule wird die kontrolle schon erwartet. passt mal was nicht werd ich von den lehrern angesprochen - es ist auch schon passiert, dass das betreffende kind an diesem tag gar nicht bei mir im hort war! ich sag den eltern jedoch jedes jahr wieder am anfang des schuljahres, dass es aus meiner sicht unerlässlich ist, dass sie daheim die aufgabe nochmal durchsehen! das nimmt für mich dann doch ein bisschen druck raus!

    bist du alleine oder zu zweit in der gruppe?Ich finds allein zeitweise recht stressig. ich hab die Kinder von 1. -4. klasse und die brauchen doch recht unterschiedlich lange. ist den einen schon "fad" brauchen die anderen noch ruhe zum arbeiten.aber meistens klappts doch irgendwie...

  • #11

    andrea (Montag, 01 Februar 2010 22:03)

    hallo! :)

    ich bin leider auch alleine in meiner gruppe. oft hat man das gefühl, man müsste sich zerteilen. Meine Kinder sind zwar hauptsächlich 2. Klasser- allerdings aus a und b und haben daher auch unterschiedlich lange zu tun. Neben der Hü kommen oft aber telefonate mit eltern, oder tür- und angelgespräche, etc etc dazu.

    fad wird uns beiden in der arbeit nicht oder? ;)

  • #12

    bant (Freitag, 26 März 2010 00:36)

    hallo andrea!
    sorry, dass ich mich so lang nicht gemeldet hab!
    da hast du recht - fad wird uns bestimmt nicht!mal eine frage: Wie großzügig bist du mit "unbeaufsichtigten" aktivitäten? hab gerade mit den eltern ausgemacht, dass die kinder ab der 2. klasse in zweiergruppen allein den schulturnsaal benutzen dürfen, um mal ein bisschen pause von mir zu haben ;-) die kids sind ja sonst auch ständig unter beobachtung, was in dem alter ja total unnatürlich ist - find ich zumindest!naja, bin mal gespannt wie das so funktioniert...
    übrigens: hast du auch so viele "zicken" in der gruppe wie ich? bei mir wird ständig gestritten und jede kleinigkeit wird sofort zur großen tragödie... das find ich so anstrengend! du willst was schönes mit ihnen machen und irgendwie bist du nur damit beschäftigt irgendeinen streit zu schlichten! dieses jahr ist es bei mir total extrem :-( kann nur für dich hoffen, dass du eine harmonischere gruppe als ich erwischt hast!

    Liebe grüße und nochmals sorry
    bant

  • #13

    andrea (Dienstag, 30 März 2010 19:40)


    Hallo!
    kein problem :)

    wenn ich ehrlich bin, trau ich mich das nicht, die Kinder unbeaufsichtigt zu lassen, auch wenn es mit eltern ausgemacht ist. ich kenne fälle von kolleginnen, die ziemliche probleme (anzeige) hatten, obwohl sie nur kurz den raum verlassen hatten, um etwas wegzutragen- und genau während dieser zeit hat sich ein kind verletzt. (waren nicht einmal 5 minuten)


    was den zickenterror angeht sprichst du mir aus der seele. an einem tag sind sie freunde, am nächsten ist wieder eine ganz andere konstellation- das wechselt immer wieder- ständige streitereien. ist echt schade.

    so, schicke ganz liebe grüße
    und wünsche frohe ostern ;)


  • #14

    bant (Sonntag, 04 April 2010 04:40)

    du hast ja irgendwie recht mit dem unbeaufsichtigt sein... Aber ich denk mir halt, dass es total unnatürlich ist, dass die Kinder STÄNDIG unter beobachtung stehen...
    Ich hab mir das halt so vorgestellt, dass die kinder, denen es von den eltern erlaubt wird, und jene, die sich auch vertragen in den turnsaal gehen dürfen(und natürlich nur zu zweit, damit niemand ausgeschlossen werden kann und sich schwieriger ein böser streit entwickeln kann). für die kids wärs auch die totale "erleichterung", denn bis ich oft alle Hü's durch hab und dann alles verbessert ist, da dauerts oft ganz schön lang... und sich zwischenmal bewegen können find ich persönlich total wichtig für die kinder!mir kommt vor, sie sind auch total stolz drauf,dass man ihnen so großes vertrauen entgegen bringt und sie mal was ganz alleine machen dürfen...ich bin eh total zwiegespalten aber mal sehen wie's klappt. wenns nicht funktioniert wissen eltern und kids bescheid, dass die erlaubnis von mir jederzeit aufgehoben werden kann!
    außerdem: die eltern mussten mir mit unterschrift und beiliegender info bestätigen, dass ihr kind das darf! glaubst du, dass die dann auch gleich eine anzeige starten und ev. auch damit durchkommen?
    na hoffentlich nicht...

    add zickenterror:
    ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. manchmal glaub ich schon ich bin nur mehr dazu da, um kleinere oder größere weltuntergänge zu bereinigen...
    ständig tränen und großes drama, dann gleich wieder vertragen... oft überleg ich schon ob ich überhaupt noch was dazu sag, weil in der nächsten minute sowieso alles wieder ganz anders ist!
    oft wär es wahrscheinlich am besten, sich seine nerven einfach mal für echte probleme zu sparen...

    naja,
    bis bald und ebenfalls frohe ostern!
    ich hoff du verbringst es so gemütlich wie ich - ich fahr nämlich mit meinem mann nach loipersdorf wellnessen :-)))))))))))))))))

    glg,
    bant

  • #15

    bant (Sonntag, 04 April 2010 04:44)

    ps: freu mich wirklich total, dass ich wen zum austauschen hab! sprech zwar auch oft mit meinem mann oder meinen freundinnen über die arbeit aber die verstehen ja doch nur einen bruchteil meiner probleme usw.

    in diesem sinn noch mal frohe ostern und ein danke für den regen schriftverkehr!!!

  • #16

    Claudia (Mittwoch, 07 April 2010 20:53)

    Hallo!

    Mir geht es ähnlich wie euch beiden. Ich hab zwar das Glück seit Herbst für 13 Stunden in der Woche mit einer Helferin zur Unterstützung zu arbeiten, doch bei einer Gruppe im Schnitt mit 18 Kindern, wovon ich jedoch zweimal pro Woche 25 habe, ist das auch schwierig. Meine Kinder gehen auch alle mit gemachter und kontrollierter Hausübung nach Hause. Jedoch bessere ich die Hausübungen mit den Kindern aus bzw. mach sie auf ihre Fehler aufmerksam und führe sie so hin, dass sie es nächstes Mal selbständiger machen.
    Doch bei schwierigen Textaufgaben in der 4. Klasse ist das sehr schwer, bis es jedes Kind wirklich verstanden hat und dann frag ich mich, ob das wirklich meine Aufgabe ist. Von den Aufsätzen will ich gar nicht klagen!
    Noch dazu sollen wir ja mit den Kindern noch eine sinnvolle Freizeitgestaltung durchführen, den Raum dem Jahreskreis entsprechend schmücken, …
    Ich glaube kaum, dass unsere Arbeit wirklich jemand schätzt.
    LG
    Claudia

  • #17

    bant (Samstag, 10 April 2010 04:50)

    hallo claudia!
    schön,dáss sich noch jemand zu uns gesellt!
    Meine kiddies sind eigentlich auch recht selbstständig. ich verbessere die hü auf fehler, in dem ich z.b. beim schreiben in jeder zeile vermerke, wie viele fehler darin enthalten sind (nicht welche).
    ich bin darin eigentlich sehr konsequent - ich sage eigentlich nur im notfall (ein kind kommt wirklich nicht drauf, was falsch ist) an, was verbessert werden muss... danach müssen sie mir die aufgabe noch mal zum durchsehen geben. oft dauert das schon lang bis wirklich alles passt!

    ist das bei dir auch so?

    bei mir fällt momentan die planung und die aktivitäten (zum wohl der kinder) etwas mager aus!
    oft gehen wir nach der hü einfach raus in den garten und sie dürfen machen was sie wollen - und man merkt, dass sie richtig aufblühen! da will ich dann gar nicht mehr viel machen, weil ich seh, dass es ihnen dabei so gut geht - auch wenn MIR dabei manchmal etwas langweilig wird...

    add unsere arbeit schätzen:
    bei mir ist es so:
    bei manchen eltern (die mit denen ich gut im kontakt bin und die die kinder abholen und die sich auch drüber informieren ob alles passt) schätzen und bewundern sehr, was wir im hort alles leiste!sie sind auch froh und dankbar, dass es ihren kindern bei uns gut geht, und so gut es geht gefördert werden.

    anderen eltern, meist jenen, denen es "wurscht" ist, wie es grad läuft, die man nie sieht, die die kinder nie abholen und die man nur übers telefon mal hört,ist es nur wichtig das die hü gemacht ist, das keine fehler drin sind und dass sie sich mit den kindern daheim so wenig wie möglich beschäftigen müssen. denen ist es wurscht, ob die kinder am nachmittag auch genügend zeit haben, sich auszutoben oder spaß beim basteln haben.
    wenn da ein fehler mal übersehen wird ist es eine tragödie.
    alles andere was wir sonst noch machen ist ihnen total egal!!!!
    da könnt ich mich so drüber aufregen!!!!!!!!!


  • #18

    bant (Samstag, 10 April 2010 04:54)

    sorry wegen der schreibfehler in meinem text!
    komm grad von meiner 2. arbeit nach haus und bin schon ziemlich kaputt!!!

    schön, dass wir jetzt zu dritt sind.

    ps: andrea, claudia: wie alt seid ihr eigentlich und wie lang arbeitet ihr schon im hort?

    Liebe grüße
    bant

  • #19

    Claudia (Dienstag, 13 April 2010 20:43)

    Hallo Bant!

    Ja, das mit der Planung und mit den Aktivitäten kommt auch bei mir auf die Menge und den Schwierigkeitsgrad der Hausübung an. Weiters haben manche Kinder an einem Nachmittag Musikunterricht (Klarinette, Posaune, Flöte, …), an einem anderen Nachmittag nimmt ein Teil der Kinder an dem Projekt von der Landesregierung urfit (zusätzliche Turnstunde am Nachmittag) teil und so sind oft Kinder weg und machen später die Hausübung fertig. Wenn das Wetter passt, verbringen wir die Zeit im Garten, da die Kinder ja ganzen Vormittag in der Schule sitzen bzw. bei mir bei der Hausübung und beim Mittagessen.

    Bevor ich im Hort meinen Dienst antrat, habe ich vier Jahre in zwei verschiedenen Kindergärten (gesamt 4 Jahre) gearbeitet. Gleich im Anschluss daran wurde in unserem Dorf der Hort eröffnet, in dem ich jetzt das 7. Jahr arbeite und du? 

    LG
    Claudia

  • #20

    bant (Mittwoch, 14 April 2010 21:00)

    Ich arbeite jetzt das 2. Jahr dabei und hab gleich die leitung in meinem hort bekommen.
    ich bin nur eingruppig und da ist die arbeit von wegen koordination untereinander und teammanagement natürlich nicht da! das ist natürlich schon ein vorteil!
    andererseits hatte ich nie jemanden, der mich irgendwie beraten hat, oder der mir gesagt hat, wie's früher gelaufen ist...
    im ersten jahr (gleich nach der schule) war's schon schwer für mich!
    aber mit der zeit hat alles immer besser geklappt und es wird auch stetig besser...
    jetzt hab ich richtig spaß an der arbeit...

    war's bei dir am anfang auch schwierig oder hat alles von anfang an gut geklappt?

    liebe grüße
    bant

  • #21

    marissa (Donnerstag, 22 April 2010 19:21)

    hi ich bin schülerin und grade im vorletzten jahr meine ausbildung. ich habe auf dieser seite auch schon einige tole idenn gefunden und dachte mir aber dass der punkt bewegnungserziehung fehlt. ich habe diesen schwerpunkt für meine praxiswoche gewählt und konnte diesen in verbindung mit aggressionsabbau bis jetzt sehr gut umsetzen.heißer tipp: "wut-weg-spiele" von petra stamer-brandt

  • #22

    Karin (Mittwoch, 28 April 2010 10:55)

    Hallo Marissa, wenn du Lust hast, kannst du deinen Beitrag zum Thema Bewegung gerne hier posten.. kann dir gerne ein Unterkapitel zur Verfügung stellen... sende es einfach an meine mail adresse karin.schuerausz@yahoo.de

    bin mir sicher hätten viele eine Freude damit... werde auch demnächst wieder einiges zum Thema Frühling hereinstellen

  • #23

    marissa strauss (Montag, 10 Mai 2010 15:55)

    Aggressionsabbau

    Aggression äußert sich in der Emotion Wut. Dieses Gefühl gehört nun einmal zum Leben dazu und ich möchte den Kindern nicht beibringen dieses zu unterdrücken. Ich möchte vielmehr versuchen, den Kindern beizubringen, mit ihrer Wut umzugehen, sie in andere Bahnen zu lenken und gewisse Regeln einzuhalten.
    Die häufigsten Gründe für aggressives Verhalten sind Enttäuschungen, nicht erfüllte Wünsche, Wut über ein eigenes Missgeschick, Verletzungen (z.B. Beleidigungen) oder manchmal schlicht und einfach auch Bewegungsmangel, weswegen ich diese 2 Punkte kopple.
    Auch Mangel an Beachtung, Bestrafung, Ablehnung und Zurechtweisung können zu Wutausbrüchen führen.
    Kinder brauchen nun vorbildliche Bezugspersonen, die sie mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen annehmen.

    Gerade heute gibt es auch für Kinder nur wenig Zeit und Raum für richtige Abenteuer. Viele Kinderzimmer sind mit einem Überangebot an Spielzeug ausgestattet und auch das Spiel auf der Straße oder dem Spielplatz ist nur mehr bedingt möglich, werden dem Kind heute sogar hier eine Menge Grenzen gesetzt. Was Kinder nun brauchen, ist ein Ventil, um angestaute Wut und Energien auslassen zu können.

    Aus diesem Grund werde ich in meiner Praxiswoche viele Spiele und Aktivitäten zum Aggressionsabbau anbieten. Grenzen akzeptieren und Konflikte lösen soll dabei kontinuierlich mit den Kindern geübt werden. Evtl. werde ich auch eine Rückzugsmöglichkeit für die Kinder schaffen, in denen sie Gefühle ausleben und zur Ruhe kommen können.

    Beobachtung einzelner Kinder erscheint mir hierbei sehr wichtig, weshalb ich vor allem auf Kinder achten werde, die zu Aggressionen neigen. Am Ende der Woche möchte ich gerne zumindest einen ersten Schritt zu meinem oben beschriebenen Ziel erreicht haben (natürlich bedarf es längerer Zeit, um dieses Ziel vollständig zu erreichen).

  • #24

    marissa (Montag, 10 Mai 2010 15:57)

    ein paar spiele, mit denen das gut geklappt hat:
    1. Wenn ich wütend bin: Wir sitzen im Kreis und die Kinder nennen nun nacheinander ihren Namen und zeigen was sie tun, wenn sie wütend sind. Z.B: „Ich heiße Tom. Wenn ich wütend bin mache ich so“ schlägt mit der Faust in die Luft, als ob er zuschlagen wollte. Usw.
    2. Der wütende Charly: Wir sitzen (bzw. draußen - stehen) wieder im Kreis, ein Kind geht in der Mitte umher. Es bleibt irgendwann vor einem anderen Kind stehen und fragt „Hast du den wütenden Charly gesehen?“ Wenn das Kind mit „Ja“ antwortet, fragt das Kind in der Mitte weiter „Was tat er denn?“. Das sitzende Kind macht vor, was der „wütende Charly“ gemacht hat und alle Kinder machen mit. Es darf dabei Geräusche und Bewegungen oder nur eines von Beidem machen. Dann tauscht das sitzende Kind mit dem, das gerade in der Mitte war Platz und es geht weiter.
    3. Körpersprache: Jedes Kind bekommet von mir einen Zettel, auf dem ein Gefühl steht (z.B. ängstlich sein, ärgerlich sein, gekränkt sein, usw.). Die Kinder zeigen diesen Zettel aber den anderen Kindern nicht, sondern stellen die Gefühle nach der Reihe pantomimisch dar. Die anderen müssen nun erraten, welches Gefühl das sein soll. Zum Schluss besprechen wir: Welche Gefühle sind leichter darzustellen? Welche Gefühle werden ähnlich ausgedrückt? Usw.
    4. Gefühle malen: Die Kinder dürfen mit den Aquarellstiften Gefühle malen, die sie manchmal haben wenn sie ausraste oder ärgerlich sind. (Wut, Ärger, Angst, evtl. auch Ohnmachtsgefühle, Unsicherheit, sich unverstanden fühlen usw.). Sie dürfen hier ganz abstrakt malen und müssen sich an keine Vorgaben halten – es geht hier um die individuelle Wiederspiegelung der persönlichen Gefühle des Einzelnen. Evtl. können wir in einer zweiten Malrunde auch durch Übermalen, Überkleben oder Hinzufügen von Farben und Materialien versuchen, aus diesem negativem Gefühl ein positives zu machen. (Manche Kinder tun sich vielleicht auch leichter, etwas dazu zu schreiben, um sich besser auszudrücken. Ich bin aber eher dafür, hier die Sprache weg zu lassen und sich rein auf das Gefühl zu konzentrieren.)

  • #25

    Andrea (Freitag, 02 Juli 2010 22:21)


    Hallo! :)

    Nach längerer Zeit poste ich auch wieder einmal.Diesmal zu einem Thema, das irgendwie nicht ganz geklärt ist. Wie handhabt ihr das Thema "Läuse"? Werden bei euch die Eltern sofort informiert, dass die Kinder abzuholen sind? Müssen sie ein ärztliches Attest bringen, wenn das Kind wieder lausfrei ist? Werden die Kinder auch wenn sie "nur" Nissen haben heimgeschickt?
    Danke schon jetzt für eure Antworten!
    Schönes Wochenende
    Andrea :)

  • loading